Logo der Habichtswald-Klinik     HABICHTSWALDKLINIK
           Klinik für Ganzheitsmedizin und Naturheilkunde                  Abteilung Innere Medizin und Naturheilkundliche Ambulanz

                      34131 Kassel - Bad Wilhelmshöhe

                  Informationen zu Krankheiten
Weitere Medizinische Informationen und Links - speziell auch von
                                    
der Inneren Abteilung der Habichtswaldklinik -  klicken Sie hier

Durchfall ©

Welche Untersuchungen helfen bei Durchfall wirklich weiter?

„Vor die Therapie haben die Götter die Diagnostik gestellt!“ lautet eine alte Ärzteweisheit. Wenn immer möglich, sollte man sich um eine Abklärung der Ursachen einer Krankheit oder Befindensstörung bemühen, um dann auch eine sinnvolle, ursächliche Therapie in die Wege leiten zu können.  

Von Durchfall dürfen wir sprechen, wenn der Stuhl zu häufig erscheint, zu weich ist oder zu viel Stuhl erscheint. In der Regel bezeichnet man einen Stuhl dann als Durchfall, wenn er mehr als dreimal täglich auftritt und/oder eine breiige oder flüssige Konsistenz aufweist.

Weiter gilt es zu unterscheiden, ob ein akuter oder ein chronischer Durchfall vorliegt. Die Ursachen sind hier meist völlig unterschiedlich. Daher ist auch die Therapie eine ganz andere.

Dass aus dem Stuhl wesentlich mehr Informationen als nur das möglicherweise vorhandene versteckte Blut gewonnen werden können, steht zwar in jedem Lehrbuch der Inneren Medizin, wird aber unverständlicherweise von den meisten Ärzten nicht umgesetzt. Die nachfolgend aufgeführten Untersuchungen sind sämtlich schulmedizinisch anerkannt, wenig invasiv (eine Stuhlprobe ist zwar etwas unangenehm, tut aber nicht weh und hat keine Nebenwirkungen) und auch relativ preiswert (im Vergleich etwa zu einer Darmspiegelung).  

Durchfall: Welche Rolle spielen Bakterien, Viren und Parasiten?

Akuter Durchfall wird meist von Krankheitserregern verursacht. Dies können „normale“ Darmbakterien sein, an die sich die Bevölkerung eines fernen Landes gut angepasst hat, die auf den deutschen Touristen aber eine „durchschlagende Wirkung“ haben können.

Es kann sich aber auch einmal um so genannte pathogene Krankheitserreger handeln wie Bakterien, Viren oder Parasiten. Oft wird man davon auf einer Fernreise befallen, aber auch in Deutschland kann es einmal einen lokalen Ausbruch einer Salmonellose handeln – besonders wenn Fehler in der Essenszubereitung oder Aufbewahrung gemacht wurden. Beispiele: Tropfwasser aus dem gefrorenen Hähnchen (hier sind relativ oft Salmonellen enthalten, die beim Braten vollständig abgetötet werden) kommt in Kontakt mit dem Schokoladenpudding, in dem sich die Salmonellen fleißig vermehren. Oder der Kartoffelsalat schwitzt beim Grillabend in der Sommerhitze vor sich hin. Kein Lebensmittel ist völlig keimfrei. Wenn man bedenkt, dass unter optimalen Wachstumsbedingungen Bakterien sich alle 20 Minuten verdoppeln können, so ist innerhalb von etwas mehr als 3 h eine Vertausendfachung (!) des Keimgehaltes möglich.

Bei Fernreisen muss man auch einmal an Parasiten (z.B. Amöben) denken, die bei uns praktisch nicht vorkommen.

Wenn ein akuter Durchfall innerhalb von 2-3 Tagen unter Nahrungskarenz (Teepause, später Zwieback, zerdrückte Banane oder geriebener Apfel) rasch besser wird, braucht nichts weiter unternommen zu werden. Ist der Durchfall sehr wässrig, wird überhaupt keine Flüssigkeit drin behalten, geht das Körpergewicht kontinuierlich zurück, gibt es Austrocknungszeichen (tiefe, dunkle Augen, Hautfalte bleibt stehen, wenn man sie mit zwei Fingern bildet) oder ist der Durchfall mit hohem Fieber verbunden, so sollten Sie nicht zögern, einen Arzt aufzusuchen, damit der gefährlichen Austrocknung entgegen gewirkt werden kann. Besondere Risikogruppen sind hier kleine Kinder und ältere Menschen.

Sollte der Durchfall länger als eine Woche anhalten, sollte an diagnostische Maßnahmen gedacht werden – umso eher, wenn Sie sich den Durchfall als „Reisesouvenir“ mitgebracht haben. Der Arzt sollte den Stuhl dabei auf folgende Parameter untersuchen:

  •       Pathogene (krankheitserregende) Bakterien (Salmonellen, Shigellen, Yersinien, Campylobacter)

  •       Rota-Viren

  •       Parasiten

  •       PMN-Elastase, Lysozym (als Entzündungsmarker).

Je nachdem kann dann eventuell ganz gezielt vorgegangen werden.

Akuter Durchfall nach einer Antibiotika-Therapie: An Chlostridien denken!

Manchmal kommt es direkt im Anschluss an eine Antibiose zu einem akuten Durchfall. Nicht selten handelt es sich dabei um eine so genannte AAC (Antibiotika assoziierte Colitis = Darmentzündung durch Antibiotika ausgelöst). Antibiotika zerstören auch einen Großteil unserer normalen Darmflora. Wird diese jedoch dezimiert, so können sich Keime vermehren, die normalerweise von der „gesunden Flora“ in Schach gehalten werden. Jedenfalls dann, wenn diese Keime gegen das verabreichte Antibiotikum resistent sind. Chlostridium difficile ist ein solcher Keim, der sich gern nach einer Antibiose breit macht. Wenn bei einem Durchfall der entsprechende Verdacht besteht, sollte der Stuhl auf Chlostridium difficile und das von diesem gebildete Toxin (Giftstoff) untersucht werden. Wird man hierbei fündig, so muss eine gegen Chlostridien gerichtete Antibiotikagabe erfolgen. Der Durchfall wird so zuverlässig in kurzer Zeit beseitigt.

Eine diagnostische Crux: Der chronische Durchfall

Haben Sie schon seit Monaten oder Jahren dünne Stühle? Hat der Arzt vielleicht schon die oben angegebenen Untersuchungen veranlasst, ohne dass er fündig geworden wäre? Wurde vielleicht gar eine Magen- oder Darmspiegelung ohne organischen Befund veranlasst? Dann sollten Sie vielleicht im Stuhl nach Werten suchen lassen, die oft (zu unrecht) vernachlässigt werden.  

Die einfachste und wichtigste Untersuchung ist für mich die Untersuchung nach Verdauungsrückständen. Hier kann man erkennen, ob Fette, Fettsäuren oder Stärke nicht gut verdaut werden und so in den Dickdarm gelangen, wo sie nicht hingehören. Im Dickdarm führen sie durch den Abbau durch die dort vorhandenen Bakterien zu heftigen Blähungen.  

Wenn sich Verdauungsrückstände nicht nachweisen lassen, so ist ein Malabsorptionssyndrom praktisch ausgeschlossen, die weiteren Untersuchungen erübrigen sich meistens. Die Diagnose eines Reizdarmes wird dann wahrscheinlicher. Finden sich aber Verdauungsrückstände, so ist irgendetwas mit der Verdauung wirklich nicht in Ordnung. Wir haben dann eine mögliche Ursache für den Durchfall gefunden. Die Ursache der Aufnahmestörung muss dann freilich noch weiter abgeklärt werden, wozu die folgenden Untersuchungen geeignet sind. Die Untersuchung auf Ausnutzung, die nur wenige Euro kostet, ist für mich die wichtigste Screeninguntersuchung bei einem chronischen Durchfall. Und wenn Sie unter Schmerzen, Krämpfen oder Missempfinden im Bauch leiden, füllen Sie meinen Fragebogen zu Verdauungsbeschwerden aus - dann erhalten Sie von mir eine ausführliche Bewertung: http://www.habichtswaldklinik.de/fragebogen-verdauung-reizdarm.html  

Durchfall: Pankreas-Elastase 1 - funktioniert die Bauchspeicheldrüse?  

Eiweiße und Fette können nur dann richtig verwertet werden, wenn die Bauchspeicheldrüse gut arbeitet und genügend Enzyme bereitstellt. Liegt jedoch eine exkretorische Pankreasinsuffizienz (Bauchspeicheldrüsenschwäche mit verminderter Verdauungsenzymproduktion) vor, so können Eiweiße und Fette nicht richtig gespalten werden, gelangen in den Dickdarm, wo sie mit Hilfe der dort vorhandenen Bakterien zu Blähungen führen. Die Therapie besteht dann einfach in der Zufuhr der entsprechenden Enzyme in der richtigen Dosierung.

Durchfall: PMN-Elastase - liegt eine Darmentzündung vor?  

Die PMN-Elastase ist ein Enzym, welches in weißen Blutkörperchen vorkommt. Finden wir dieses Enzym vermehrt im Stuhl, so ist dies ein Hinweis auf eine erhöhte Aktivität weißer Blutkörperchen im Darm. Die weißen Blutkörperchen sind die Polizisten unserer Immunabwehr und bei jeder Entzündung aktiv – sei es bei der Abwehr von Krankheitserregern oder einer Autoimmunerkrankung. Bei gereizter Darmschleimhaut lassen sich daher leichte Erhöhungen der PMN-Elastase finden. Bei einer massiven Darmentzündung (z.B. Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa) sind die Werte deutlich erhöht. Die Verdachtsdiagnose sollte dann mit einer Koloskopie (Darmspiegelung) bestätigt werden. Bei Darmschleimhautreizungen oder –entzündungen kommt es häufig zu Blähungen und Durchfall, weil dann meist auch die Fettverdauung gestört ist.

Durchfall: α1-Antitrypsin - besteht ein Hinweis auf eine Nahrungsmittelallergie?  

Dieses Enzym ist dann oft erhöht, wenn Entzündungen bestehen oder die Darmschleimhautpermeabilität beeinträchtigt ist. Normalerweise können nur sehr kleine Moleküle aus dem Darm durch die Schleimhaut in den Körper gelangen. Große Moleküle können nur in geringer Menge die Schleimhaut passieren. Anders ist dies bei gestörter Permeabilität, d.h. bei vergrößerter Durchlässigkeit. Dies wird auch als leaky gut, also als „Leck im Darm“ bezeichnet.  

Durch die vermehrte Belastung des Körpers mit Fremdeiweißen können sich dann leichter Nahrungsmittelallergien entwickeln, die wiederum zu einer gestörten Fettverdauung und damit zu Blähungen und Durchfall führen. Mit schleimhautregenerierenden und antiallergischen Maßnahmen führen. Mit schleimhautregenerierenden und antiallergischen Maßnahmen kann dieser Störung gut begegnet werden.

Durchfall: Allergieteste - werden bestimmte Nahrungsmittel nicht vertragen?  

Wenn der Verdacht auf Nahrungsmittelallergien besteht (z.B. weil bei bestimmten Nahrungsmitteln immer wieder Durchfall oder Blähungen auftreten oder weil das α1-Antitrypsin erhöht ist), so sollte gezielt nach Nahrungsmittelallergien gefahndet werden. Hierzu bieten sich verschiedene Allergieteste (z.B. 180 oder 240 verschiedene Lebensmittel) an. Ob die dabei untersuchten IgG-vermittelten Sensibilitäten überhaupt eine klinische Bedeutung haben, ist sehr umstritten. Auch „energetische Teste“ wie z.B. Bioresonanz oder Kinesiologie können allenfalls Hinweise geben, sind aber nicht beweisend. In sämtlichen bisher durchgeführten Blind-Studien (das getestete Mittel wurde erst nach dem Test aufgedeckt) oder in Vergleichsstudien zwischen unterschiedlichen Untersuchern haben energetische Teste bisher leider völlig versagt. Nicht selten werden Patienten durch ungezielte und nicht von darin erfahrenen Therapeuten durchgeführte Allergieteste unnötig verunsichert oder sogar neurotisiert.  

Jeder Allergietest – auch offiziell anerkannte – haben falsch positive und falsch negative Ergebnisse. Sie können also positiv sein und es liegt keine Allergie vor oder sie können negativ sein und es liegt doch eine Allergie vor. Wichtig ist, dass Sie in jedem Fall Nahrungsmittel meiden, die reproduzierbar bei Ihnen zu Blähungen, Durchfall oder anderen Verdauungsbeschwerden führen.

Durchfall: Gallensäuren - werden Gallensäuren ungenügend im Dünndarm aufgenommen und führen so zu Störungen im Dickdarm?  

Die Leber produziert Gallensäuren, die Gallenblase speichert sie und gibt sie bei Nahrungsaufnahme in den Dünndarm ab. Die Gallenflüssigkeit bildet eine Emulsion aus den fettigen und wässrigen Anteilen des Nahrungsbreies. Aus wenigen großen werden viele kleine Fetttröpfchen, die dann besser verdaut werden können. Im Endteil des Dünndarmes werden die Gallensäuren dann wieder fast vollständig aufgenommen. Nach Bestrahlungen im Unterleib, operativer Entfernung des Endteiles des Dünndarmes oder wenn Dickdarmbakterien in den Dünndarm übergewuchert sind, ist die Aufnahme der Gallensäuren mehr oder weniger stark behindert. Dies wird als Gallensäureverlustsyndrom bezeichnet. Oftmals tritt dabei ein Durchfall praktisch nach jeder Mahlzeit auf. Mit bestimmten Medikamenten (so genannten Ionenaustauscherharzen) können diese Gallensäuren allerdings gebunden und somit unschädlich gemacht werden. Die Blähungen verschwinden dann innerhalb weniger Tage.

Durchfall: Gluten-/Gliadin-Antikörper - liegt eine Zöliakie/Sprue vor?  

Gluten ist das so genannte Klebereiweiß in Getreide. Gluten bewirkt, dass der Teig gut zusammen haftet. Manche Menschen vertragen dieses allerdings nicht und reagieren mit Blähungen und Durchfall auf Getreideprodukte. Da in Mitteleuropa jeder Mensch praktisch täglich Getreideprodukte verzehrt, können die Beschwerden nicht sicher der Ursache zugeordnet werden – anders als etwa bei Erdbeerallergie, wenn jedes Mal und nur nach Genuss frischer Erdbeeren Bläschen im Mundbereich oder quälende Blähungen auftreten.  

Der Goldstandard der Sprue-Diagnostik ist die Dünndarmspiegelung mit Entnahme einer Biopsie (Gewebeprobe). Hier kann die Sprue (Zöliakie) sicher nachgewiesen oder ausgeschlossen werden. Hinweise kann man allerdings aus Blut- oder Stuhluntersuchungen erhalten. Im Blut können entsprechende Antikörper gegen Gluten/Gliadin (genauer: Endomysium-AK, Transglutaminase-AK) nachgewiesen werden. Diese Untersuchung ist nicht ganz so sicher wie die Biopsie, ist aber weniger belastend und kann Anlass sein für eine weitere Diagnostik oder einen Therapieversuch. Die Therapie der Sprue besteht im Weglassen von glutenhaltigen Weizenprodukten. Diätberaterinnen können Patienten ausführlich über erlaubte und „verbotene“ Lebensmittel bei Sprue informieren. Es dauert allerdings mehrere Wochen, bis sich Blähungen, Durchfall und Gewichtsverluste durch Sprue bessern.

Durchfall: Atemtest auf Laktoseintoleranz – wird Milchzucker nicht vertragen?  

Wussten Sie, dass 80 % der gesamten erwachsenen Weltbevölkerung eine Milchzuckerunverträglichkeit haben? Eigentlich ist die Entwicklung einer Laktoseintoleranz (Milchzuckerintoleranz) also das Normale für den Menschen. Dies ist auch natürlich, denn Säugetiere trinken die Milch ihrer Mutter eben nur im Säuglingsalter. Im Laufe des Erwachsenwerdens geht die Fähigkeit, den in der Milch enthaltenen Milchzucker zu verdauen, verloren. Erwachsene Säugetiere und 4/5 aller Menschen reagieren auf größere Mengen Milch oder Milchzucker mit Blähungen und Durchfall. Die weiße Rasse stellt eine Mutation innerhalb der Menschheit dar, die auch im Erwachsenenalter Milch verträgt. Aber auch in Mitteleuropa haben immerhin 14 % aller Erwachsenen eine Milchzuckerunverträglichkeit.  

Wenn Sie Frischmilchprodukte wie Milch, Speiseeis, Joghurt oder Quark nicht gut vertragen, alten Hartkäse (wenig Milchzucker) hingegen schon, dann sollte nach einer Laktoseintoleranz gefahndet werden. Dies geht mit Hilfe einer Provokation mit einer größeren Menge reinen Milchzuckers (25-50 g) und anschließender stündlicher Blutabnahme oder Abgabe einer Atemprobe. Aus den dabei ermittelten Zuckerwerten (Blut) oder dem Wasserstoffgehalt (Atemluft) kann der Arzt erkennen, ob eine Laktoseintoleranz vorliegt. Die Blutuntersuchung ist etwas ungenauer, die Atemluftprobe ist etwas aufwändiger. Wichtig ist auch das subjektive Befinden bei dem Test: Wenn Sie nach dem Genuss des Milchzuckers eine massive Verstärkung der Blähungen erleben, ist eine Intoleranz wahrscheinlich und wird dann meistens durch das Testergebnis bestätigt.  

Die Therapie besteht dann nicht in einer milchzuckerfreien Diät (Laktoseintoleranz ist keine Allergie, bei der auch geringste Mengen nicht vertragen werden), sondern in der Vermeidung größerer Mengen von Milchzucker. Manche vertragen 5 g Milchzucker, andere bekommen schon bei einem Gramm Durchfall.

Durchfall: Atemtest auf Fructoseintoleranz - wird Fruchtzucker nicht vertragen?  

Bekommen Sie nach Obst Blähungen und Durchfall? Wird der Genuss jeglichen Zuckers nicht vertragen? Sind die Beschwerden beim Verzehr von Birnen besonders schlimm? Dann sollten Sie an eine Fruktoseintoleranz (Fruchtzuckerunverträglichkeit) denken. Ebenso wie der Laktoseintoleranz fehlt ein bestimmtes Enzym, welches diesen Zucker aufschließt. Da üblicher Haushaltszucker zur Hälfte aus Glukose (Traubenzucker) und zur Hälfte aus Fruktose (Fruchtzucker) besteht, führen damit gesüßte Speisen fast immer zu heftigen Beschwerden. Die Diagnose wird wie oben beschrieben mit einem Blut- oder Atemtest nach einer Provokation mit Furchtzucker gestellt. Die Therapie besteht im Meiden fruchtzuckerreicher Lebensmittel.  

Durchfall: Die Interpretation ist genauso wichtig wie die Diagnostik!

Es gibt mittlerweile einige Labors, die eine solch subtile Diagnostik durchzuführen in der Lage sind. Da die Interpretation der Befunde immer auch die Kenntnis der klinischen Symptomatik voraussetzt, sollte nur ein darin erfahrener Therapeut solche Untersuchungen veranlassen, bewerten und die daraus notwendigen therapeutischen Konsequenzen ziehen. Zu oft erlebe ich noch, dass zwar eine Stuhluntersuchung durchgeführt wurde, dort auch eine Dysbalance der Darmflora mit (meist) einem hohen Stuhl-pH (Säure-Basen-Wert) als Hinweis auf einen Fäulnisstuhl gefunden wurde und dann einfach die „fehlenden“ Bakterien ersetzt werden (s.o). Dabei handelt es sich jedoch um eine mechanistische, reduktionistische Behandlung, die fast nie zum Erfolg führt, weil damit die zugrunde liegende Störung, die die Fäulnisprozesse erst in Gang setzt, überhaupt nicht angegangen wurde. Mit einer subtilen, gezielten Diagnostik und einer erfahrenen Interpretation der Ergebnisse kann vielen Menschen mit Darmproblemen geholfen werden. Nach einer manchmal jahrelangen Odyssee bei Ärzten, Heilpraktikern, in Akut- und Rehakliniken können Patienten oftmals noch von chronischem Durchfall, Blähungen und sonstigen Verdauungsbeschwerden erfolgreich befreit werden. Und wenn Sie unter Schmerzen, Krämpfen oder Missempfinden im Bauch leiden, füllen Sie meinen Fragebogen zu Verdauungsbeschwerden aus - dann erhalten Sie von mir eine ausführliche Bewertung: http://www.habichtswaldklinik.de/fragebogen-verdauung-reizdarm.html

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit  

 © Dr. Volker Schmiedel
Chefarzt der Inneren Abteilung
FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Naturheilverfahren, Homöopathie
Dozent für Biologische Medizin (Univ. Mailand).

Animationen animierte Augen

Weitere Medizinische Informationen und Links für Patienten und Interessierte - von Abnehmen bis Zöliakie -  finden Sie hier.
In diesem Buch (14,95 € in jedem Buchladen) können Sie auch noch einmal alles Wichtige über Durchfall und weitere Verdauungsstörungen nachlesen. 

Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten stehe ich Ihnen im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in der naturkundlichen Privatambulanz.

Alle oben erwähnten Laboruntersuchungen können in der Inneren Abteilung der Habichtswaldklinik oder der Naturheilkundlichen Privatambulanz durchgeführt werden.

Informationen über das Therapieangebot der Inneren Abteilung:
http://www.habichtswaldklinik.de/Die_Abteilung_Innere_Medizin.html

Informationen über ambulante Diagnostik und Therapie:
http://www.habichtswaldklinik.de/Naturheilk_Ambulanz.html
Hier finden Sie weitere Gesundheitstipps:
http://www.gesundheitstipps.wicker-kliniken.de/

Die aktuellen und archivierten Naturheilkundlichen Newsletter finden Sie hier:
http://www.habichtswaldklinik.de/Naturlheilkundlicher_Newsletter.html

Sie möchten wieder fit für den Alltag werden? Profitieren Sie von unserem speziellen Gesundheitsangebot für Selbstzahler, Privatversicherte und Beihilfeberechtigte. Oder nutzen sie unsere speziellen Angebote bei Bauchbeschwerden, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen oder einer koronaren Herzkrankheit.
Zu allen Angeboten der Inneren Abteilung für Selbstzahler ohne Kostenübernahme eines offiziellen Kostenträgers für einen stationären Aufenthalt (z. B. Beihilfe und/oder PKV oder andere Kostenträger) bieten wir zusätzlich äußerst attraktive Rabatte.
                                                                                                         Wir behandeln keine Krankheiten
                                                                                                                       wir behandeln Menschen

Sie möchten diesen Artikel ausdrucken? Markieren Sie den Text, gehen Sie in der Symbolleiste auf "Datei",
dann auf "Drucken", danach "Markierung" anklicken und dann erst drucken, denn sonst verlieren Sie durch die nachfolgende Textübersicht unnötiges Papier.

Weitere Informationen zu Krankheiten finden Sie bei der Wicker-Gruppe unter www.informationen-zu-krankheiten.de. Info-Material zur Klinik anfordern: www.wicker-gruppe.de/infomaterial-anfordern.html

Die Klinik ist nach den Qualitätsgrundsätzen der DIN-EN ISO 9001zertifiziert.

Unsere Klinik ist von allen gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland nach § 111 als Rehabilitationsklinik anerkannt. Wir sind außerdem von allen privaten Krankenkassen als gemischte Anstalt anerkannt. Die Kostenübernahme muss aber zuvor bei dem jeweiligen Kostenträger beantragt werden. Bei Rückfragen bezügl. der Kostenübernahme können Sie sich gerne an unseren Verwaltungsleiter, Herrn Schenk, wenden (Servicetel.: 0800 / 8 90 11 00, Tel.: 0561-3108-621, E-Mail)

Weitere Fragen?
Schicken Sie uns eine Email

Telefon +49 (0) 56 1- 31 08  - 102 oder - 622
Telefax 31 08 - 104

Habichtswaldklinik

· Impressum· Anfahrt

Wigandstraße 1 · 34131 Kassel - Bad Wilhelmshöhe (Germany)
Telefon +49 (0) 56 1-3108-0 · Telefax 31 08 - 128

Servicetelefon 0800 / 8 90 11 00 · Info-Fax 0800 / 7 32 73 80

Haftungshinweis:
Für die gemachten Angaben wird keine Gewähr übernommen; im Einzelfall ist immer ein Arzt zu konsultieren! Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.